Fruchtsäure-Peeling: Wie Obst zu einem frischen Teint verhelfen kann

Dass Obst gesund ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Nicht ganz so populär ist das Wissen um die positiven Ergebnisse welche die Bestandteile von Obst auf und in unserer Haut erzielen. Neben der Nährstoffzufuhr liefern uns Früchte die seit Jahrhunderten für die Haut verwendeten Fruchtsäuren. Und auch heute erfreut sich das Fruchtsäure-Peeling hoher Beliebtheit.

Die im Obst enthaltenen Fruchtsäuren können nicht nur kleine Fältchen mildern. Auch die Beschaffenheit der Haut lässt sich dadurch positiv beeinflussen, womit unserer Oberhaut (Epidermis) mehr Frische verliehen wird. Das Fruchtsäure-Peeling wird jedoch nicht nur zur Hautbild-Optimierung eingesetzt. Auch Akne-Patienten profitieren vom natürlichen Wirkstoff. Grund genug, sich einmal genauer mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Alles zum Fruchtsäure-Peeling erfährst du in folgendem Ratgeber.

Für welchen Hautzustand ist die Behandlung geeignet?

So unterschiedlich wie die Menschen selbst, sind auch die Hauttypen. Der Zustand der Haut kann kaum auffallende bis deutlich sichtbare Merkmale aufweisen, welche mit einem Fruchtsäure-Peeling behandelt werden können. Darunter:

  • Akne
  • Unreine Haut
  • Pickel
  • Mitesser
  • Aknenarben
  • Pigmentstörungen
  • Verhornungsstörungen
  • Grobporige Haut
  • Pigmentflecken
  • Fahler Teint
  • Altersfalten
  • Sonnengeschädigte Haut
  • Trockene Haut
  • Trockenheitsfältchen
  • Weitere Hautnarben

Was genau bewirkt das Fruchtsäure-Peeling?

Während einer Behandlung profitiert deine Haut gleich von einer ganzen Reihe an positiven Wirkungen. So werden zum einen abgestorbene Hautschüppchen entfernt und zum anderen wird die oberste Hornschicht deiner Haut ausgedünnt. Und dies kann dazu beitragen, kleine Fältchen zu mildern. Außerdem regt die Fruchtsäure deine Hauterneuerung an und stärkt zusätzlich den wichtigen Säureschutzmantel. Und nicht zuletzt kannst du sogar eine unregelmäßige Pigmentierung angleichen.

Wie funktioniert die Behandlung beim Therapeuten?

Wenn du zu einem Arzt oder in ein Kosmetikstudio gehst, wird man dir zunächst eine säurehaltige Creme aufgetragen. Der Fruchtsäuregehalt ist dabei sehr gering, damit sich deine Haut ganz langsam an die eigentliche Behandlung gewöhnen kann. Der pH-Wert deiner Haut wird dabei abgesenkt. Das Peeling kommt nicht am selben Tag zum Einsatz, da die Vorbereitung ihre Zeit braucht. Am Tag des Peelings solltest du kein Make-up tragen. Vor Ort wird deine Haut dann gründlich gereinigt, wobei auch überschüssiges Fett entfernt wird. Nun wird das Peeling an den gewünschten Körperstellen aufgetragen. Diese beziehen sich in der Regel auf das Gesicht, den Hals und das Dekolleté. Die Einwirkzeit ist variabel und richtet sich nach bestimmten Gegebenheiten:

  1. Mischung
  2. Hautproblem
  3. Indikation

In der Regel bewegt sich die Einwirkzeit zwischen 1,5 und 7 Minuten. Die behandelnde Person entscheidet ebenfalls darüber, wie viele Sitzungen erforderlich sind. Du kannst dich auf sechs bis zehn Behandlungen einstellen, welche innerhalb von vier Wochen angesetzt werden. Abschließend muss die Säure neutralisiert werden. Geht es um die Minimierung von Akne, sollte im Anschluss eine entsprechende Behandlung erfolgen. Konsultiere dazu am besten deinen Hautarzt, bevor du dich für das Peeling entschiedest.

Hinweis: Du solltest auf das Peeling verzichten, wenn bekannt ist, dass du zu Unverträglichkeiten neigst.

Grundsätzlich ist es ratsam, die Fruchtsäure an einer unempfindlichen Körperstelle zu testen. Außerdem solltest du darauf achten, deine Haut anschließend vor direkter UV-Einstrahlung und zu hohen, sowie zu niedrigen Temperaturen zu schützen. Jetzt braucht die Haut wichtige Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamin-E. Im Kosmetikstudio kannst du dir die passenden Produkte empfehlen lassen.